Christine
beim Füttern
Heidschnucken
sind eine sehr alte Rasse, die nur auf den trockenen, nährstoffarmen Flächen
der Lüneburger Heide verbreitet war. Heute werden sie in ganz Deutschland
gezüchtet. Sie haben ein adrettes Aussehen und sind in der Haltung recht
anspruchslos.
Heidschnucken eignen sich durch ihre geringen Futter- und Haltungsansprüche
sehr gut zur Landschaftspflege auf Flächen mit geringem Nährstoffangebot.
Sie sind besonders widerstandsfähig. Bei der Zucht wird auf ein gutes Fundament
und harte Klauen Wert gelegt. Mutterschafe tragen sichelförmig nach hinten
gebogene Hörner, Böcke -ähnlich dem Mufflon- schneckenartige
Hörner. Kopf und Beine sind unbewollt und scharz.
Das äußere Vlies besteht aus grobem Oberhaar, das innere Vlies aus
feinerem, weichem Unterhaar.
Die Lämmer kommen völlig scharz und gelockt zur Welt. Ihre Wolle verfärbt
sich im ersten Lebensjahr.
Neben der Grauen Gehörnten Heidschnucke gibt es noch die Weiße Gehörnte
Heidschnucke und die Moorschnucke (Weiße Hornlose Heidschnucke).


